Interview mit den Jungs von Aniswaffeln Podcast

Posted April 13, 2009 by computerfrak
Categories: Uncategorized

Heute haben wir ei Interview mit den beiden Jungs von Aniswaffeln Podcast, natürlich wieder mit Knallhart Recherchierten fragen.

1. Wie seid ihr zum Podcast gekommen?

Zum Medium “Podcast” sind wir über das Podcastangebot der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender gekommen. Nach weiteren Nachforschungen haben wir dann auch private Podcasts entdeckt, woran uns gut gefallen hat, dass man keine Vorgaben für Länge oder Inhalt etc. hat. Da wir auch vorher schon zusammen einige Audioschnipsel aufgenommen haben, haben wir am 13. Mai 2008 unsere erste Folge (zunächst nur als Test, ob es denn überhaupt Anklang findet) in die Weiten des Internets geschubst und seitdem irgendwie nicht mehr aufgehört.

2. Wie seid ihr zum Podcastnamen gekommen?

Das ist eine wenig spektakuläre oder unterhaltsame Geschichte: Leon war vor einigen Jahren bei einem Schulfreund zum Geburtstag eingeladen und zu Essen gab es Aniswaffeln. Jene sind mir durch ihren enorm hohen Anisgehalt, der sich auch geschmacklich sehr dominant äußerte, im Gedächtnis geblieben. Und als es dann am besagten 13. Mai hieß: “Wie nennen wir das Ding eigentlich?” sind wir auf diese lustige Speise gekommen.

3. Nehmt ihr ein Podcast als Vorbild?

Wir kennen nicht wirklich viele Podcasts, die etwas Vergleichbares machen, aber ein paar Sachen haben wir uns beispielsweise bei der Berliner Warteschleife oder bei Dübels Geistesblitz “abgeguckt”.

4. Wie viel Zeit investierst ihr in eine Folge?

Ui, das ist sehr unterschiedlich – genaue Angaben machen wir ungern, weil das ein bisschen peinlich werden könnte… Als wir damals noch selbst Texte geschrieben und sie dann eingesprochen haben, haben wir für eine Folge gut zweieinhalb Stunden gebraucht, an einem guten Tag sind wir heute in einer Stunde mit Aufnahme und Schnippeln fertig.

5. Wie kommt ihr auf eure Themen, also habt ihr irgendwelche Einflüsse?

Wir versuchen immer, einigermaßen aktuelle Themen in die Folgen mit einfließen zu lassen. Doch meist sprechen wir einfach über irgendeine kuriose Schlagzeile in der Zeitung, greifen ein in einem anderen Podcast besprochenes Thema auf oder lassen uns einfach über das aus, was uns spontan kurz vor, bzw. bei den Aufnahmen einfällt.

6. Wie erklärt ihr euch euren doch etwas größern Erfolg in der Podcastwelt?

Unsere Hörer müssen weggehört haben, als sie auf “Abonnieren” geklickt haben…
Bekannt macht man sich am besten, in dem man ein kleines Promo (vergleichbar mit einem kurzen Werbespot) aufzeichnet und ihn mit der Bitte, ihn in der nächsten Folge mal zu spielen, an andere Podcaster schickt. Eine Eintragung in Podcastercommunities wie podster.de ist natürlich auch sehr vorteilhaft.

7. Habt ihr in der nächsten Zeit etwas größeres vor, wenn ja, was?

Am 13. Mai werden wir ein Jahr und da möchten wir eine kleine Sonderfolge veröffentlichen. Was genau wir da machen, bleibt noch geheim, denn im Moment wissen wir es selbst noch nicht.

8. Beschreibt euren Podcast in einem Satz.

Der Aniswaffeln-Podcast ist kurios, überflüssig, kann aber zeitweise auch unterhalten.

9. Welche Software und welches Equipment benutzt ihr?

Sowohl für Studio- als auch für Außenaufnahmen nutzen wir den Zoom H2, ein portables Aufnahmegerät mit sehr guter Audioqualität. Geschnitten, abgezapft und verkorkst wird das ganze dann mit GarageBand ‘09 auf unserem Mac. Die ID3-Tags (diese beinhalten Folgentitel, Cover etc.) schreiben wir mit iTunes.

10. Welche Podcasts hört ihr?

Ui, eine ganze Menge, zum Beispiel diese hier: Der Podcast auf astounded.de, die Berliner Warteschleife, Dübels Geistesblitz, den EyePod, fahrenheit404, Gans am Boden, Jonis Podcast, Meiky’s Podcast Show, Mein iPhone und ich, den Mitmachcast, Schlaflos in München (Pflichtprogramm), den H2-Podcast auf hayduk.de, ToHeSeLü und den Weekend-Trash. – Ein kleiner Auszug aus der Liste der abonnierten Podcasts.

11. Habt ihr Tipps für neue Podcaster?

Neue Podcaster sollten sich ein mikrofon mit halbwegs passabler Audioqualität zulegen und vor Allem eine angenehme Stimmt haben. – Gute Themen wäre natürlich auch nicht schlecht. Außerdem sollte man seinen Podcast in der “Szene” bekannt machen, sich zum Beispiel in besagten Communities eintragen. Und der Rest kommt dann fast von alleine.

12. Habt ihr noch ein paar letzte Worte?

Das Leben ist schön!

Der Aniswaffeln Podcast ist auf http://www.aniswaffeln.de/ zu finden.

Rezension: Mobile Macs

Posted April 5, 2009 by anw1n
Categories: Mac, Rezensionen, Technik

Podcast-Umgebung: Privat
Podcast-Genre: Computer und Technik
Zeitumfang: bis zu 3 Stunden

Mobile Macs ist ein vergleichsweise junger Podcast, obwohl der (Haupt-) Autor Tim Pritlove bereits ein alter Hase ist, was das Podcasten betrifft. Zeichnet er schließlich verantwortlich für das Chaosradio und Chaosradio Express.
Doch zurück zu Mobile Macs:
Normalerweise treffen sich Tim und seine beiden Mit-Moderatoren Denis Ahrens und Max Winde in Tims Wohnung in Berlin und besprechen aktuelle Nachrichten aus der Welt der Apple-Geräte. Dabei sind die Diskussionen jedoch nicht, wie der Titel es vermuten lässt, auf die mobilen Devices beschränkt. Anzumerken ist jedoch, dass das iPhone einen großen Teil der Zeit einnimmt. Alles, was mit der Hardware aus Cupertino auch nur entfernt zu tun hat, wird dem kritischen (Fanboy-) Blick unterzogen und teilweise gnadenlos gebasht. Dabei werden allerdings auch Apple-eigene Produkte nicht immer verschont.

Aufgrund der großen Erfahrung der Moderatoren mit dem Mac und der Nähe zum CCC mit entsprechendem Fachwissen gehen die Diskussionen teilweise sehr in die Tiefe, sodass dieser Podcast nicht unbedingt für frische Mac-Switcher oder Nutzer, die nicht ganz so nerdig sind, zu empfehlen ist.
Auch, wer nur knallhart recherchierte Fakten ohne Spekulationen oder objektive Meinungen hören will, wird hier nicht sonderlich glücklich. Die drei warten immer wieder mit gefährlichem Halbwissen, Spekulationen und völlig aus der Luft gegriffenen, subjektiven Meinungen auf.

Nichts destro trotz ist Mobile Macs einer meiner Lieblingspodcasts, der gleichzeitig informativ und unterhaltsam ist. Seit einiger Zeit wird auch live gestreamt mit gleichzeitigem Chat im IRC für sofortiges Feedback.
Auch auf einige der abgegebenen Hörer-Kommentaren zur vorhergehenden Folge wird immer eingegangen.
Der neueste Clou ist übrigens ein Screencast, der übrigens die letzte Neuerung vor einer etwas längeren Sendepause ist.
Man darf also gespannt sein, wie es mit diesem sehr interessanten Podcast-Projekt weitergeht.

Bewertung: 9/10 Sternen

Website
iTunes

Interview mit Andreas Zeitler von Digitales Grundrauschen

Posted März 7, 2009 by computerfrak
Categories: Interview, Mac, Technik

Heute habe ich es geschafft Andreas Zeitler (Zettt) , der “Frontmann” von Digitales Grundrauschen, zum Interview zu bewegen:

Wie bist du zum Podcast “Digitales Grundrauschen” gekommen?

Das ging schon eine Weile. Nadine (Pimp Your Mac) und ich hatten damals eine fixe Idee, dass wir mal einen Podcast starten sollten.
Damals waren wir zu dritt und fingen also irgendwann mal an tatsächlich irgendwas aufzunehmen. Jedoch war das alles mit viel Aufwand und Zeit verbunden und es ging auch nicht so recht vorwärts. Irgendwann haben wir dieses Projekt aufgegeben, da wir fast nie zur gleichen Zeit frei hatten und darum auch nichts aufnehmen konnten. Ich beschloss dann mehr Personen ins Team zu holen. Das sollte zur Folge haben, dass wenn ein oder zwei Leute keine Zeit haben, immer noch genügend Leute da sind mit denen man eine Sendung gestalten kann.

Nadine und ich fragten sich wen wir denn mit ins Boot holen konnten. Und da fielen uns unsere lieben Blogger-Kollegen Oli (Aptgetupdate), Stefan (apfelnase) und Jürgen (happy-buddha) und haben sie kurzerhand angeschrieben und sie haben alle zugesagt.

Dann brauchten wir natürlich noch einen cool klingenden Namen. Jürgen hatte die zündende Idee:

“Lasst uns doch aus dem Chat und der Radiosendung ‘Digitales Grundrauschen’ einen Podcast machen!

Frei nach dem Motto: ‘Das Digitale Grundrauschen jetzt auch als Podcast’.” Der Name gefiel und Anfang August 2008 ging die Webseite mit der ersten Folge online.

Nimmst du ein Podcast als Vorbild?

Ja, MacBreak Weekly. Nicht weil er thematisch inhaltlich ein Vorbild ist, sondern weil Leo Laporte es geschafft hat diesen Podcast kommerziell zu einem solchen Erfolg zu machen. Und es ist nicht nur dieser Podcast wenn man sich TWIT mal ansieht erkennt man wo er da überall seine Finger mit drin hat. Es gibt ja nicht nur MacBreak Weekly sondern auch Windows und Linux Weekly.

Inhaltlich haben wir eigentlich kein besonderes Vorbild. Es geht ein wenig in die Richtung des Chaosradio Express von Tim Pritlove.
Wir hatten unsere erste Folge damals im Kasten und wurden ganz schnell unzufrieden mit dem Ergebnis. Thematisch haben wir uns an anderen erfolgreichen Podcasts orientiert. Sprich: “Was ist gerade los in der Macwelt? Darüber reden wir!”. MacBreak Weekly und Bits und so machen das ja so. Nur unser Podcast sollte so nicht ablaufen.
Also beschlossen wir uns immer ein Hauptthema zu suchen, dieses zu recherchieren und darüber dann zu reden. Das Konzept gefiel uns besser als einfach alles zu wiederholen, was eh schon wochenlang durch die Blogosphäre geistert. Natürlich gehörten noch ein paar Software-Tipps (xtipps) dazu, andere Podcasts sagen “Picks”, aber das Wort ist bei uns verpöhnt.

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge?

Eine Folge zu produzieren ist keine Sache einer einzelnen Person. Wir treten als Team auf in dem jeder seine Aufgaben hat und sich versucht mit einzubringen.

Jede Folge folgt einem gewissen Schema. Vor der Sendung gibt es eine Themenbesprechung. Dort wird das nächste Hauptthema ausdiskutiert und auch die mir wichtigen “TOPS” (Tagesordnungspunkte). TOPS sind etwa Neuigkeiten im Bezug auf Sponsoren, Gewinnspielen, Gäste die wir in die Sendung einladen, Unzufriedenheiten/Zufriedenheiten mit dem Team, der Seite, dem Wiki, dem Format usw.
Es ist mir sehr wichtig, dass jeder die Möglichkeit hat sich hier auch zu Wort zu melden und Bedenken und Kritik zu äussern.

Das Wiki pflegt Stefan grösstenteils. Er recherchiert grundlegende Dinge für jedes Hauptthema und die (meist wenigen) Feinheiten werden dann vom Rest des Teams eingepflegt. Oli kümmert sich um Serverangelegenheiten und ist mein Ansprechpartner, wenn ich mit irgendwas derartigem nicht zurecht komme. Björn und Nadine helfen mir mit der Vermarktung unseres Podcasts. Nadine ist ausserdem sehr aktiv und kreativ, wenn es darum geht neue Werbemöglichkeiten zu finden. Es hat also jeder seinen Platz.

Wenn ich nur von mir ausgehe, investiere ich pro Sendung ca. 2 Stunden für die Themenbesprechung, ca. 2 Stunden für die Aufnahme des Podcasts und ca. 6-8 Stunden für Post-Production, Kontrollhören, Blogeintrag schreiben, Metadaten einpflegen, Dateien hochladen, Feed pflegen etc.

Habt ihr in der nächsten Zeit etwas größeres vor, wenn ja was?

Natürlich! Wir haben vor einen noch tolleren Podcast zu machen. Inhaltlich baut sich der Podcast gerade anders auf. Das ist übrigens nicht mein Verdienst. Ich war auf der letzten Themenbesprechung nicht dabei und schon hat man ohne mein Einverständnis das Programm geändert.

In naher Zukunft streben wir ausserdem die Weltherrschaft an.

Beschreibe deinen Podcast in einem Satz.

Digitales Grundrauschen – all things Mac!

Welche Software und welches Equipment benutzt ihr?

Ich selbst benutze Audio Hijack Pro zum aufzeichnen des Skype Gespräches und meines Mikro Signals.
Stefan benutzt Sound Studio.
Oli hatte bis vor kurzem WireTap im Einsatz.
Jedoch empfehle ich den Audio Recorder. Das Programm ist Freeware und kann das was es können soll, nämlich aufnehmen, sehr gut.
In der Postproduction setze ich aktuell auf Soundtrack Pro, iTunes, SoundConverter. Soundtrack Pro kann Enhanced MP4 Dateien mit Kapitelmarken exportieren. iTunes pflegt die Metadaten ein. SoundConverter wird benutzt, weil Soundtrack mit dem Export von MP3 Dateien Probleme hat (erst AIFF exportieren und dies dann mittels SoundConverter umwandeln).

Ansonsten wird für die Webseite noch der sonstige “Grusch” verwendet. ecto, Feeder, Forklift, TextMate, Gimp usw.

Hardwareseitig wird bisher ausschliesslich das Samson C03 eingesetzt. Dank der zahlreichen Spenden unserer Hörer und der Gelder unserer Sponsoren kann ich es mir leisten jeden Podcaster mit einer USB Version des Mikros auszustatten. Ich selbst benutze die XLR Variante.

Welche Podcasts hörst du?

Oh viele!

Chaosradio Express, Was mit Medien, Das Abenteuer Leben, Marketing Minute, Beatport Burners, SONIC Talk, Digital Upgrade, Quarks & Co., MacBreak Weekly, Die Dreisten Drei, FM4 Musikerziehung, Marketing + Kommunikation, ScreenCastsOnline, Sendung mit der Maus, TextMate Screencast, Tontechnik Tipps, Wissen macht Ah! und noch viele mehr.

Was kannst du Podcast Anfängern empfehlen?

Dran bleiben, auf die Kommentare eingehen, nicht entmutigen lassen, gute Linkstruktur aufbauen, Spass dran haben. Letztendlich sollten sich Anfänger auf mehr Arbeit einstellen als man denkt.

Hast du noch ein paar letzte Worte?

Hört doch mal bei unserem Podcast rein und hinterlasst einen pfiffigen Kommentar bei uns. Das würde mich freuen.

Natürlich Grüsse ich auch alle unsere Hörer, welche dieses Interview hier lesen. Ausserdem meine Eltern und Verwandten, meine tolle Freundin, meine Lieblings-Pixelschubse Sam, Nadine, Stefan, Oli, Björn und Jürgen, und den Rest der Welt natürlich auch.

Website vom Digitalen Grundrauschen

Rezension: Dübels Geistesblitz

Posted März 1, 2009 by computerfrak
Categories: Mac, Rezensionen, Technik

Podcastumgebung: Privat
Podcast Genre: Comedy
Zeitumfang: ca. 10 – 15 Minuten

Marcus Dübel liebt Hörspiele und macht dies auch in seinem Podcast deutlich. “Fast” jede Woche produziert er ein kleines Hörspiel, dessen Inhalt meistens Alltagssituationen sind. Die Tonqualität wie auch die Story an sich sind von guter Qualität.

Meine persönliche Meinung ist, dass es nur wenige Podcaster gibt, die sich wirklich so viel Mühe geben, den Hörer zu unterhalten, auch wenn es nur kurz ist.

Bewertung: 9/10 Sternen

Website
Itunes

“Die Hörer” Wiki

Posted Februar 14, 2009 by computerfrak
Categories: Uncategorized

Tags:

Auch wenn der Blog an sich noch sehr rudimentär aussieht spielt sich hinter den Kulissen gerade viel ab. So hat der Autor xenonya uns ein tolles Wiki gebastelt, dass ihr unter http://diehoerer.di.funpic.de erreichen könnt. Meldet euch an und schlagt vor welche Podcast wir uns noch ansehen sollten.