Heute haben wir ei Interview mit den beiden Jungs von Aniswaffeln Podcast, natürlich wieder mit Knallhart Recherchierten fragen.
1. Wie seid ihr zum Podcast gekommen?
Zum Medium “Podcast” sind wir über das Podcastangebot der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender gekommen. Nach weiteren Nachforschungen haben wir dann auch private Podcasts entdeckt, woran uns gut gefallen hat, dass man keine Vorgaben für Länge oder Inhalt etc. hat. Da wir auch vorher schon zusammen einige Audioschnipsel aufgenommen haben, haben wir am 13. Mai 2008 unsere erste Folge (zunächst nur als Test, ob es denn überhaupt Anklang findet) in die Weiten des Internets geschubst und seitdem irgendwie nicht mehr aufgehört.
2. Wie seid ihr zum Podcastnamen gekommen?
Das ist eine wenig spektakuläre oder unterhaltsame Geschichte: Leon war vor einigen Jahren bei einem Schulfreund zum Geburtstag eingeladen und zu Essen gab es Aniswaffeln. Jene sind mir durch ihren enorm hohen Anisgehalt, der sich auch geschmacklich sehr dominant äußerte, im Gedächtnis geblieben. Und als es dann am besagten 13. Mai hieß: “Wie nennen wir das Ding eigentlich?” sind wir auf diese lustige Speise gekommen.
3. Nehmt ihr ein Podcast als Vorbild?
Wir kennen nicht wirklich viele Podcasts, die etwas Vergleichbares machen, aber ein paar Sachen haben wir uns beispielsweise bei der Berliner Warteschleife oder bei Dübels Geistesblitz “abgeguckt”.
4. Wie viel Zeit investierst ihr in eine Folge?
Ui, das ist sehr unterschiedlich – genaue Angaben machen wir ungern, weil das ein bisschen peinlich werden könnte… Als wir damals noch selbst Texte geschrieben und sie dann eingesprochen haben, haben wir für eine Folge gut zweieinhalb Stunden gebraucht, an einem guten Tag sind wir heute in einer Stunde mit Aufnahme und Schnippeln fertig.
5. Wie kommt ihr auf eure Themen, also habt ihr irgendwelche Einflüsse?
Wir versuchen immer, einigermaßen aktuelle Themen in die Folgen mit einfließen zu lassen. Doch meist sprechen wir einfach über irgendeine kuriose Schlagzeile in der Zeitung, greifen ein in einem anderen Podcast besprochenes Thema auf oder lassen uns einfach über das aus, was uns spontan kurz vor, bzw. bei den Aufnahmen einfällt.
6. Wie erklärt ihr euch euren doch etwas größern Erfolg in der Podcastwelt?
Unsere Hörer müssen weggehört haben, als sie auf “Abonnieren” geklickt haben…
Bekannt macht man sich am besten, in dem man ein kleines Promo (vergleichbar mit einem kurzen Werbespot) aufzeichnet und ihn mit der Bitte, ihn in der nächsten Folge mal zu spielen, an andere Podcaster schickt. Eine Eintragung in Podcastercommunities wie podster.de ist natürlich auch sehr vorteilhaft.
7. Habt ihr in der nächsten Zeit etwas größeres vor, wenn ja, was?
Am 13. Mai werden wir ein Jahr und da möchten wir eine kleine Sonderfolge veröffentlichen. Was genau wir da machen, bleibt noch geheim, denn im Moment wissen wir es selbst noch nicht.
8. Beschreibt euren Podcast in einem Satz.
Der Aniswaffeln-Podcast ist kurios, überflüssig, kann aber zeitweise auch unterhalten.
9. Welche Software und welches Equipment benutzt ihr?
Sowohl für Studio- als auch für Außenaufnahmen nutzen wir den Zoom H2, ein portables Aufnahmegerät mit sehr guter Audioqualität. Geschnitten, abgezapft und verkorkst wird das ganze dann mit GarageBand ‘09 auf unserem Mac. Die ID3-Tags (diese beinhalten Folgentitel, Cover etc.) schreiben wir mit iTunes.
10. Welche Podcasts hört ihr?
Ui, eine ganze Menge, zum Beispiel diese hier: Der Podcast auf astounded.de, die Berliner Warteschleife, Dübels Geistesblitz, den EyePod, fahrenheit404, Gans am Boden, Jonis Podcast, Meiky’s Podcast Show, Mein iPhone und ich, den Mitmachcast, Schlaflos in München (Pflichtprogramm), den H2-Podcast auf hayduk.de, ToHeSeLü und den Weekend-Trash. – Ein kleiner Auszug aus der Liste der abonnierten Podcasts.
11. Habt ihr Tipps für neue Podcaster?
Neue Podcaster sollten sich ein mikrofon mit halbwegs passabler Audioqualität zulegen und vor Allem eine angenehme Stimmt haben. – Gute Themen wäre natürlich auch nicht schlecht. Außerdem sollte man seinen Podcast in der “Szene” bekannt machen, sich zum Beispiel in besagten Communities eintragen. Und der Rest kommt dann fast von alleine.
12. Habt ihr noch ein paar letzte Worte?
Das Leben ist schön!
Der Aniswaffeln Podcast ist auf http://www.aniswaffeln.de/ zu finden.